kostenloser Clown_innen – Workshop

basta veranstaltete am 18. und 19.2. einen kostenlosen Clown_innen – Workshop

Humor und Soziale Arbeit. Ein zu ungleiches Paar? Kann und soll sich eine mit Leid und Problemen konfrontierte Profession dem Humor zuwenden? Ohne aber die Probleme unter den Tisch zu kehren? Wir von basta wollen verkuppeln – Humor als Bereicherung für die Soziale Arbeit sehen. Denn er schafft u.a. Akzeptanz, Nähe, Entspanntheit und positive Stimmung. Es geht nicht darum, Probleme zu ignorieren, sondern diesen mit einer heiteren Gelassenheit gegenüberzutreten.
Deshalb wollen wir einen Clown_innenworkshop für Studierende der Sozialen Arbeit und Sozialhackler_innen mit professioneller Anleitung anbieten. Eva Müllner ist selbst Clownin bei den Roten Nasen, leitet einen Kinderzirkus und gibt Workshops zur Clownerie. Sie legt viel Wert auf Entspannung als Grundlage, um dem Humor Raum zu geben. Dabei steht der Spaß im Vordergrund und nicht ein krampfhaftes Lustigsein. Durch das Entdecken des/der eigenen Clown_in kann einem/r das eigene Ich auch ein Stück weit näher rücken. Eine spannende Reise ins humorvolle (Selbst-)Bewusstsein.

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Auflösung der LISA – Libertäre Initiative Sozial Arbeitender

Die LISA-FAS hat sich am 11. Dezember des letzten Jahres offiziell aufgelöst. LISA steht für „Libertäre Initiative Sozial Arbeitender“ und war Teil der Föderation der Arbeiter*innensyndikate. Mehr Infos über die LISA gibt es auf https://lisasyndikat.wordpress.com, über die FAS auf http://syndikate.at.

Wir finden es schade, dass es zur Auflösung gekommen ist und hoffen, dass es trotzdem auch in Zukunft Organisationen von Sozial Arbeitenden geben wird, die die Strukturen der Erwerbstätigkeit im Kapitalismus kritisch beleuchten und Alternativen andenken und ausprobieren.

Hier noch der offizielle Text zur Auflösung von den Ex-Lisas, auf ihrem Blog veröffentlicht am 13. Jänner 2012:

“Liebe Blog-KonsumentInnen, FreundInnen und Interessierte

Die LISA-FAS teilt mit, dass sie sich mit 11.12.2011 offiziell aufgelöst hat. Wir danken allen, die sich für unsere Tätigkeit interessiert haben. Ganz besonders bedanken wir uns bei jenen, die uns aktiv unterstützt haben und geholfen haben, unsere Anliegen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und bei jenen, die an Aktionen teilnahmen und Kampagnen unterstützten. Wir haben im Rahmen unserer Syndikatstätigkeit so einiges erreicht, wofür wir viel Sympathie geerntet haben und auf das wir positiv zurückblicken können. Leider aber ist es uns nicht gelungen, das allgemeine Interesse an unserem Syndikat in breitere aktive Mitarbeit zu verwandeln. Die geringe Mitgliederzahl führt für uns nun zu der Erkenntnis, dass der Aufwand in dieser Form nicht mehr gerechtfertigt ist!

Ein Teil der LISA-FAS Mitglieder wird sich mit anderen verbliebenen Mitgliedern der FAS neu organisieren. (nähere Infos hierzu wird es bald auf syndikate.at geben). ArbeiterInnen aus egal welcher Branche, die an ArbeiterInnen-Selbstorganisation interessiert sind, sind auch dort herzlich dazu eingeladen, mit zu machen. Eine Kontaktmöglichkeit wird in kürze folgen! Weiters verweisen wir auf die IWW, zu finden unter www.wobblies.at!

Dieser Blog wird weiterhin als Nachschlagwerk bestehen bleiben, Aktualisierungen wird es nicht mehr geben. Kommentare sind weiterhin möglich und wer seiner Trauer u./o. Freude Ausdruck verleihen will, kann das unter diesem Artikel machen. Die Mail-Adresse und natürlich auch die SympathisantInnenliste wird gelöscht.

Danke,
Eure Ex-LISA-FAS”

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Initiative Drogenkonsumraum im Politdiskubeisl im EKH

http://i-dk.org/

http://www.ipetitions.com/petition/drogenkonsumraum/

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Petition fordert die Schaffung von Drogenkonsumräumen in Wien

Online Petition sammelt Unterschriften für die Einrichtung von Orten, an denen mitgebrachte Drogen straffrei konsumiert werden können

Der Drogenkoordinator der Stadt Wien Michael Dressel versichert, dass der Neubau der sozialmedizinsichen Drogenberatungsstelle Ganslwirt zukunftsweisend ist. Eine neu gegründete Initiative sieht das anders: Da sich das größte Risiko durch den intravenösen Drogenkonsum im privaten Bereich oder in unhygienischer Umgebung ergibt, fordern sie einen Drogenkonsumraum für Wien. Eine eigene Petition wurde gestartet.

In der Petition werden die Wiener Stadtregierung und die verantwortliche Stadträtin für Soziales und Gesundheit, Sonja Wehsely, dazu aufgerufen die notwendigen Schritte zur Schaffung eines Drogenkonsumraumes in Wien zu machen. Höchste Zeit, geht es doch nicht nur um die Verringerung der Anzahl von Drogentoten oder den Folgen des Drogenkonsums. Es geht auch um die längst fällige Akzeptanz dieser Menschen in der Bundeshauptstadt.

Das oft gebrachte Gegenargument, dass in Wien keine offene Drogenszene vorhanden ist, lässt ein Aktivist der Initiative Drogenkonsumraum nicht gelten: „In Wien wird die Szene von der Polizei ständig vertrieben, bevor sie sich an öffentlichen Plätzen dauerhaft aufhalten kann.“ So ist es auch am Karlsplatz geschehen. Die betroffenen Menschen sind mit eventuellen Komplikationen beim intravenösen Konsum alleine.

Obwohl es Drogenkonsumräume in der Schweiz schon seit 20 Jahren gibt, ist in Österreich noch keine Einrichtung dieser Art umgesetzt worden. Auch wenn bisherige Evaluationen und unabhängige Berichte die Wirksamkeit bestätigen, sind entsprechende Gesetzesänderungen des Suchtmittelgesetzes nicht verwirklicht worden. Zum Beispiel ist die Anzahl der Drogentoten in Städten mit Konsumräumen nachweislich gesunken. Außerdem kann die Verbreitung von Infektionskrankheiten gehemmt werden, wodurch sich die Lebensqualität der Drogenabhängigen drastisch steigert. In vielen Fällen kann erst dann mit einer Therapie begonnen werden.

Geht es nach der Initiative Drogenkonsumraum, sollte noch innerhalb der rot-grünen Regierungsperiode eines der bereits bestehenden Konzepte realisiert werden. Dazu braucht es nicht nur die Adaptierung auf die lokalen Verhältnisse. Es müsste in Wien möglich sein, Substitutionsmedikamente intravenös zu konsumieren, weil diese mittlerweile einen Großteil der konsumierten Substanzen ausmachen. Auch muss die Öffentlichkeit informiert werden. Genau das hat sich die offene Gruppe zum Ziel gesetzt: Mit den Mitteln des Web 2.0 wollen sie die Bevölkerung informieren und zur Partizipation aufrufen. Über Facebook, Twitter und einen eigens eingerichteten Blog werden Informationen zugänglich gemacht und für die Petition geworben.

i-dk.org

http://www.ipetitions.com/petition/drogenkonsumraum/

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Soliparty für die Schenke am 15.10

Am 15. 10  veranstalten wir für die Schenke (Pfeilgassenkollektiv) eine Soliparty im Tüwi. Neben Livemusik und Djanes wird es natürlich wieder  Vokü und  Cocktails geben.

Beginn: 21 Uhr

Bands:
Wende.punkt
The Smashers

Dj*anes:
Lena:k (brunhilde)
DJ T.M.O (trashdisco)

Infos zur Schenke:

http://www.dieschenke.org/

Hier noch der Flyer:

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Amerlinghaus bleibt!

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Material zum Vortrag von Prof. Dr. Stöver zum Download bereit

Präsentation von Heino Stöver, vom 12.5.2011 (als PDF):
Präsentation zum Vortrag vom 12.5.

Audiomittschnitt des Vortrags und der anschließenden Diskussion:
Vortrag – Drogenkonsumräume
Diskussion – Drogenkonsumräume

Hier der Link zum Radiointerview, das am 16. Mai auf Radio Orange ausgestrahlt worden ist:
http://cba.fro.at/45920

Photos vom Vortrag:

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Fix it safe – Vortrag über Konsumräume in Deutschland und Europa

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„Heroingestütze Behandlung in Europa – Forschungsstand und Perspektiven“

In dem Artikel über die heroingestütze Behandlung in Europa werden nachgewiesene, positive Verbesserung des psychosozialen Gesundheitszustandes von OpiatkonsumentInnen, durch die Langzeitapplikation von Heroin aufgezeigt. Dazu werden bisherige Forschungsergebnisse aufgeschlüsselt, wobei vor allem zwei groß angelegte Langzeitstudien aus der Schweiz und den Niederlanden im Mittelpunkt stehen. Die Erkenntnisse dieser wissenschaftlichen Arbeiten sollen dazu beitragen sowohl das Behandlungssystem, als auch die Modellbildung voranzutreiben.

Unten ein Link zum PDF, hier der Inhalt:

1. Einleitung und Definition von Opiatabhängigkeit

2. Geschichte der Heroinverschreibung in Europa

3. Erste Schritte: Von 1968 bis zu den 90er Jahren

4. Die großen Studien: Schweiz, Deutschland und Niederlande

4.1 Schweiz

4.2 Niederlande

4.3 Deutschland

5. Die Ergebnisse der Forschungen

6. Literatur

„Heroingestütze Behandlung in Europa – Forschungsstand und Perspektiven“

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Wien braucht Konsumräume!

Wir fordern die Verantwortlichen, insbesondere die Stadträtin für Gesundheit und Soziales – Sonja Wehsely – auf, hinsichtlich der Errichtung eines Konsumraumes für Drogenkonsument_innen in Wien aktiv zu werden. Das heißt auch:

Akzeptanz und nachhaltige Hilfsangebote müssen mit einem Ende der polizeilichen Vertreibung von Drogenkonsument_innen einhergehen
Schaffung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Konsumräume (wie §10a in dem deutschen Betäubungsmittelgesetz)
Schaffung eines einjährigen Pilotprojekts mit Evaluierung
Finanzielle Unterstützung gewährleisten

Diese Forderungen stehen nicht im Gegensatz zu bestehenden Hilfsangeboten, sondern sind als Ergänzung dieser zu sehen. Aktuelle Systeme erreichen die betroffenen Menschen nicht ausreichend und so ist eine adäquate gesundheitliche Situation nicht gewährleistet.

Ein Konsumraum sind Lokalitäten, in denen mitgebrachte Drogen unter Einhaltung bestimmter Regeln und unter hygienischen Bedingungen konsumiert werden können. Als Zielgruppe sind eigentlich alle Konsument_innen illegalisierter Substanzen zu verstehen, der Schwerpunkt liegt allerdings bei intravenös konsumierenden Menschen. Die Anonymität der Nutzung ist eine wichtige Voraussetzung, welche die Akzeptanz solcher Einrichtungen fördert.

Derzeit bestehen in Europa 75 Konsumräume für Drogenkonsument_innen (Schweiz, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Luxemburg und Spanien). Dort kann unter hygienischen und menschenwürdigen Bedingungen intravenös konsumiert werden. Konsumräume erhöhen die Zahl der Konsumierenden und die Häufigkeit des Konsums NICHT. Auch die Aufnahme und der Verbleib in einer Therapie werden nicht negativ beeinflusst.

Konsumräume tragen dazu bei…

► das Risikoverhalten in Bezug auf die Übertragung von Infektionskrankheiten – beispielsweise von HIV/Aids und Hepatitis C – in der Gruppe der Drogenkonsumierenden zu verringern
► tödliche Überdosierungen und somit die Sterblichkeit in dieser Gruppe zu verringern
► den Kontakt zwischen dieser Gruppe und dem sozialmedizinischen Netz herzustellen  und aufrechtzuerhalten
►die Zahl gebrauchter Spritzutensilien im öffentlichen und halböffentlichen Raum zu reduzieren.

Daher fordern wir die Errichtung von Konsumräumen in Wien!!!

WICHTIG:

BastA – Vortrag zum Thema „Überblick und Erfahrungen mit Drogenkonsumräumen in Deutschland und Europa“ von Prof. Dr.  Heino Stöver                                                                 Wann und Wo? 12. Mai 2011 um 17 Uhr, FH Campus Wien.

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